Unsere Philosophie

Bei uns haben die Kühe Hörner und die Brüder der Hennen und der Kühe werden mit aufgezogen!

Wir leben und wirtschaften in dem Bewusstsein unserer ethischen Verantwortung gegenüber der Erde, den Tieren und den Menschen.

Deshalb haben unsere Kühe Hörner, sie sind wichtig für ihre Körpersprache. Kühe können sich mit Hilfe ihrer Hörner untereinander verständigen. Auch für uns ist der Erhalt der Hörner wichtig, im Umgang mit unseren Kühen können wir anhand ihrer Körperhaltung ihre Stimmungen und Absichten genau erkennen.

KuhweideDie Kühe dürfen ihre Hörner behalten.

Hörner sind Organe, sie wachsen ein Leben lang und bilden individuelle Formen aus. Die große Hornoberfläche trägt zur Regulierung der Körpertemperatur der Kühe bei. Darüber hinaus haben die Hörner Einfluss auf die Verdauung einer Kuh und damit auf die Qualität von Milch, Fleisch und Mist. Dies kann man sehen, riechen und schmecken.

Bruderhähne

Ohne Kükentöten ist nicht gleich Bruderhahn-Aufzucht

Spätestens seit der Vorstellung des Gesetzentwurfs zum Verbot des Kükentötens von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner bieten immer mehr Lebensmittelketten Eier mit dem Label „Ohne Kükentöten“ an und werben kräftig damit. Leider gerät in den Werbeaussagen zum Teil durcheinander, ob bei der Erzeugung der als „ohne Kükentöten“ gekennzeichneten Eier die männlichen Küken aufgezogen werden oder ob sie vorab mithilfe von technischen In-Ovo-Selektionsverfahren (Geschlechtsbestimmung im Ei) als männlich aussortiert und vernichtet werden. Es gibt keine rechtlich verbindliche Definition, was „ohne Kükentöten“ bedeutet, sodass die Gefahr einer Irreführung der Verbraucher:innen besteht.

Der Gesetzentwurf von Ministerin Klöckner hilft hier leider nicht weiter. Die Konsequenzen eines Kükentötungsverbots werden bisher nicht ausreichend berücksichtigt. Das geplante Gesetz enthält zur Kennzeichnung nichts, macht keine Vorgaben zur Bruderhahn-Aufzucht und lässt des Weiteren zu, dass junge Legehennen aus dem Ausland importiert werden, wo das Töten der männlichen Küken weiterhin erlaubt ist. So wird das Ziel, dass „in Deutschland nur noch Eier ohne Kükentöten produziert werden“, wie Julia Klöckner es in Ihrer Pressemitteilung vom 20.01.2021 formuliert, jedenfalls nicht erreicht.

trinkendes KalbDie Aufzucht der Bruderhähne

Bei uns wird jeder Bruderhahn mit aufgezogen. Dazu werden von jedem verkauften Ei 4 Cent in eine Gemeinschaftskasse gezahlt, aus der die Betriebe Zuschüsse bekommen können für das Aufziehen und Mästen der männlichen Küken. So ist es auch uns möglich die Bruderhähne bei uns auf dem Hof großzuziehen.

Seit Januar 2021 hat sich die Bruderhahn Initiative Deutschland (BID) neu aufgestellt als Brudertier Initiative Deutschland.
www.brudertier.bio

Bullenkälber

Es ist gängige Praxis die Bullenkälber mit 14 Tagen an den Viehhändler zu verkaufen. Wir machen das anders, wir ziehen die Bullenkälber selber auf. Bei uns werden sie 2,5 Jahre lang als Weide-Ochsen gehalten.

trinkendes KalbDie Kälber bleiben länger bei der Mutterkuh.

www.brudertier.bio
www.demeter-im-norden.de